Three Faces

Ein Film von Jafar Panahi
27. Dezember 2018

Der bekannten iranischen Actrice Behnaz Jafari wird eine Videobotschaft zugespielt, in der eine junge Schauspielerin eindringlich um Hilfe bei der Flucht vor ihrer konservativen Familie bittet. Von der Situation des Mädchens berührt, macht sie sich gemeinsam mit ihrem Freund, dem Regisseur Jafar Panahi, auf die Suche. Die Reise führt die zwei in die abgelegenen Berge des nordwestlichen Irans, wo die Traditionen der Vorfahren weiterhin das Leben bestimmen. Auf ihrem Road Trip erleben sie auch wunderliche Abenteuer – etwa wenn die einspurige Bergstrasse nur dank ausgeklügelter Hupsignale passierbar wird oder eine alte Frau im ausgehobenen Grab probeliegt.

Nach dem Publikumsliebling «Taxi Teheran», der die Herzen der Zuschauer im Sturm eroberte, nimmt uns Jafar Panahi in seinem liebevollen Roadmovie «Three Faces» erneut mit auf eine pointenreiche Fahrt durch seine Heimat. Mit Humor und Feingefühl gelingt dem iranischen Regisseur ein hoffnungsvolles Plädoyer für Freiheit und Menschlichkeit, das aktueller und globaler nicht sein könnte. Ein intelligentes Kinovergnügen, das in Cannes die Palme für das Beste Drehbuch gewann.

Festival de Cannes 2018
Wettbewerb - Bestes Drehbuch

Details zum Film

Regie

Jafar Panahi

Mit

Behnaz Jafari, Jafar Panahi, Marziyeh Rezaei, Maedeh Erteghaei, Narges del Aram

Genre

Drama

Land, Jahr, Dauer

IR 2018, 100'

Jugendfreigabe

12

Format

DCP, Farbe, Flat, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Ein erneuter Beweis für Jafar Panahis künstlerische Vitalität.» Télérama

«Jafar Panahi inszeniert seinen Kampf gegen den iranischen Konservatismus weder verachtend noch demagogisch, sondern mit Geduld, Intelligenz und bewundernswertem Schalk.» Les Inrockuptibles

«Eine Ode an die Freiheit.» L’obs

«Mit grosser Leichtigkeit und viel Humor.» Zeit Online

«Ein Meisterwerk und eine exquisite Fabel über Realität, Wahrheit und den Drang, allen Widerständen zum Trotz weiterhin Filme zu machen.» RFI – Radio France International

«Ein grosser politischer Film.» Le Figaro

«Jafar Panahi hat hier eine quasi-realistische Parabel geschaffen, die Teil seiner kontinuierlichen und einzigartigen filmisch-autobiografischen Schöpfung ist, voller Intelligenz und Demut und mit echtem Respekt vor Frauen und Schauspielerinnen.» The Guardian

«Panahi verzauberte das Publikum.» Deutsche Welle

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