Sorry We Missed You

Ein Film von Ken Loach
31. Oktober 2019

Ricky lebt mit seiner Familie in Newcastle. Seit der Finanzkrise 2008 kämpfen er und seine Frau Abby mit Schulden. Sie bringen die Familie kaum mehr über die Runden mit seinen Gelegenheitsjobs als Handwerker und ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Dennoch träumen die beiden von ein bisschen Unabhängigkeit und einem eigenen Heim. Umso mehr lockt Ricky die Chance auf eine bessere Zukunft. Er wird freiberuflicher Kurier eines Paketdienstleisters: Parcels Delivered Fast. Der Name steht für ein Versprechen und so gerät Ricky zunehmend in den Strudel von Zeitdruck, Überarbeitung und noch mehr finanziellen Defiziten. Die familiären Zusammenstösse bleiben nicht aus – und dennoch ist der Zusammenhalt der Familie das Einzige, was jetzt noch zählt.

Altmeister Ken Loach ist zurück – und dies mit voller Wucht. Nachdem er mit seinem letzten Film «I, Daniel Blake» in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, zieht er in seinem neusten Werk die Schrauben weiter an. Doch bei aller Kritik am englischen Sozialsystem richtet sich sein Fokus in erster Linie auf die einzelnen Menschen, die kleinen Rädchen im grossen Ganzen. Loach hat seine Figuren gern und deshalb sind seine Filme voller Menschlichkeit.

Festival de Cannes 2019
Im Wettbewerb

Details zum Film

Regie

Ken Loach

Mit

Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor

Genre

Drama

Land, Jahr, Dauer

GB, FR, BE, 2019, 100'

Jugendfreigabe

Format

DCP, Farbe, Flat, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Loach hat es wieder getan. Sein neuer Film ‹Sorry We Missed You› ist ein weiteres intimes und kraftvolles Drama über das alltägliche Leben der kleinen Leute.» Variety

«Im Alter von 82 Jahren macht Ken Loach einer seiner stärksten Filme.» The Hollywood Reporter

«Er ist heftig, ehrlich und wütend, ironiefrei und ungeschminkt, zu einem wichtigen zeitgenössischen Thema, über dessen Auswirkungen man aus irgendeinem Grund nichts in den Nachrichten hört.» The Guardian

«‹Sorry we missed you› erweitert Loachs Sozialdrama um einen neuen, intimen Ton.» SRF

«Der Filmemacher kehrt zurück mit einem weiteren bittersüssen Publikumsliebling über eine Familie, die darum kämpft, über die Runden zu kommen.» Indiewire

 «Wie immer beobachtet Ken Loach sorgfältig. Kein Gramm Fett, kein Pathos, nur echte Menschen, das aufwühlende Spiel von Mut und missachteter Würde.» Le Temps

Kinos

Altdorf, Leuzinger
Luzern, Bourbaki
Olten, Lichtspiel
Visp, Astoria
Zürich, Riffraff