Radiance

Ein Film von Naomi Kawase
28. Dezember 2017

Mit grosser Leidenschaft schreibt Misako Hörfassungen von Kinofilmen für sehbehinderte Menschen. Bei einer Test-Vorführung begegnet sie dem Fotografen Nakamori, der allmählich sein Augenlicht verliert. Die beiden geraten aneinander, denn er erachtet ihre Arbeit als zu subjektiv und sie stört seine Unverblümtheit. Bald aber verwandelt sich die gegenseitige Ablehnung in Anziehung und Misako findet in Nakamoris Fotos eine seltsame Verbindung zu ihrer Vergangenheit. Die beiden entdecken eine Welt voller Licht, die für Misakos Augen bislang unsichtbar war…

Die japanische Regisseurin Naomi Kawase präsentiert mit «Radiance» eine bildstarke, bewegende Liebesgeschichte und gleichzeitig eine Hommage an die Kraft des Kinos. Wie in ihren früheren Filmen – darunter «An – Von Kirschblüten und roten Bohnen» – beweist sie auch hier ihr grosses Talent, Facetten zwischenmenschlicher Beziehungen sensibel und eindringlich auf die Leinwand zu bringen. «Radiance» ist feinfühliges Kino aus Japan, das eine universelle Geschichte erzählt, die nahe geht: ein filmisches Meisterstück voller Sanftmut und Sinnlichkeit.

Festival de Cannes 2017
Preis der Ökumenischen Jury

Details zum Film

Regie

Naomi Kawase

Mit

Ayame Misaki, Masatoshi Nagase

Genre

Drama

Land, Jahr, Dauer

JP/FR 2017, 101'

Jugendfreigaben

12 (14)

Format

DCP, Farbe, Scope, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Kawase zeigt, dass nur, wer alle Sinne auf Empfang stellt, zur tiefen Wahrnehmung und somit zum Glück gelangt. Sie hat keine Angst vor emotionaler Überhöhung und dem, was manche vielleicht als Kitsch empfinden. Die sagenhaften Bilder, die sie zeigt, ihre wunderschöne Hauptdarstellerin Ayame Misaki, das alles formt sich zu einer Symphonie der Sinnlichkeit. Ganz grosses Kino.» NZZ

«Wer sich auf das betörende Spiel mit dem Licht und die fein austarierte Beziehungsgeschichte einlässt, wird ein Meisterwerk entdecken.» cinetastic.de

«Eine philosophische Studie über das Sehen und eine grosse Liebeserklärung an das Kino.» Kulturzeit ZDF

«Was sehen wir wirklich, wenn wir um uns schauen? Wie beobachten wir die Welt? Diese Fragen klingen mit poetischen Obertönen durch das immer etwas magische Œu­v­re von Naomi Kawase, einer Welt der Entdeckung und des Teilens.» Arte

«Ungemein gefühlvoll und sehr sinnlich, kunstvoll gefilmt und überzeugend gespielt.» Programmkino.de

Partner

Schweizerischer Katholischer Frauenbund