On Body and Soul

Ein Film von Ildikó Enyedi
7. Dezember 2017

Endre hat längst mit der Liebe abgeschlossen und sich in ein Leben zwischen Arbeitsplatz, Fast-Food-Restaurant und Fernseh-Sofa zurückgezogen. Seine neue Arbeitskollegin Maria merkt sich jeden Satz, jedes Ereignis und sortiert alles nach Datum – Menschen und Berührungen passen nicht in ihre geordnete Welt. Durch einen Zufall finden Endre und Maria heraus, dass sie Nacht für Nacht beide denselben Traum haben. Aufgewühlt und erstaunt über diese rätselhafte Verbindung suchen sie auch tagsüber zaghaft die Nähe zueinander…

Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi erzählt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte in wunderbar komponierten Bildern und mit leisem, feinsinnig-lakonischem Humor. Alexandra Borbély und Géza Morcsányi in den Hauptrollen beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich eindringlichen Spiel. «On Body and Soul» hat an der Berlinale den Goldenen Bären gewonnen und avancierte zum Publikumsliebling des Festivals: ein magisches Kino-Highlight, intensiv und voller Sinnlichkeit.

Berlinale 2017
Goldener Bär
Preis der ökumenischen Jury
Fipresci Kritikerpreis 

Zurich Film Festival 2017
Neue Welt Sicht

Details zum Film

Regie

Ildikó Enyedi

Mit

Géza Morcsányi, Alexandra Borbély, Zoltán Schneider

Genre

Drama

Land, Jahr, Dauer

HU 2017, 116'

Jugendfreigaben

12 (14)

Format

DCP, Farbe, Scope, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Die Ungarin Ildikó Enyedi verwendet in ihrem wundervollen, mal lyrischen, mal absurden Drama ON BODY AND SOUL Tiere als Metapher für Freiheit.» NZZ am Sonntag 

«Es ist ebenso schön wie wohltuend zu sehen, dass Geschichtenerzählen auch so funktionieren kann.» kino-zeit.de 

«Ein unwiderstehlich berührender Film über die Liebe.» Titel, Thesen, Temperamente - ttt, ARD

«Leise, genau, analytisch, magisch, unerbittlich und durchzogen von einem befreienden Humor.» SPEX

«Ein Film für alle, die noch an die Liebe als Seelenverwandtschaft glauben und im Kino gerne ungewöhnliche Liebesgeschichten erzählt bekommen.» RBB

«Die schönste und ungewöhnlichste Liebesgeschichte der Berlinale.» EPD Film

«Ein grandioses Stück Kino.» Der Tagesspiegel

«Zärtlich, poetisch, berührend, dann wieder krass, kühl, schmerzhaft (…) eine vielfältig widersprüchliche und gerade deshalb so spannend-berührende Liebesgeschichte.» Filmstarts.de

«Eine der schönsten Liebeserklärungen der letzten Zeit.» Berliner Zeitung

«Poetisch!» ZDF Heute

«Das ist Kino, das von der Kraft der Bilder erzählt.» Deutschlandfunk Kultur

«Voller Poesie, Tragik und Komik.» Süddeutsche Zeitung

«Ein sensibler und fantasievoll erzählter Film über die Mühsal sich anderen Menschen zu öffnen und die Schönheit, wenn es gelingt.» Spiegel.de

«Eine sensible Liebesgeschichte voller bezaubernder surrealistischer Details.» Filmdienst

«Der Film fesselt als emotional reiche, völlig unsentimentale Studie über zwei nicht mehr ganz junge Menschen, die scheu aufeinanderzugehen, ganz langsam ihre Gefühle und damit sich selbst entdecken. Autorin und Regisseurin Ildikó Enyedi erzählt die sensible Geschichte in wunderbar komponierten Bildern. Damit erreicht sie eine bezwingende Intensität der poetisch anmutenden Erzählung.» Zeit.de