Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

Ein Film von Joachim Lang
13. Dezember 2018

Nach dem überragenden Bühnen-Erfolg von «Die Dreigroschenoper» will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Bertolt Brecht aber hat seine eigenen Vorstellungen: Der «Dreigroschenfilm» soll kompromisslos, politisch, radikal werden. Die Filmproduktionsfirma, der es nur um den Erfolg an den Kassen geht, will sich nicht auf seine Ideen einlassen. Doch Brecht lässt sich nicht einschüchtern. Während seine Vision des Films immer deutlicher Gestalt annimmt, bringt er die Produktionsfirma vor Gericht und beginnt damit eine Inszenierung der ganz besonderen Art…

«Die Dreigroschenoper» wie man sie noch nie gesehen hat: anspielungsreich, überbordend musikalisch und frech. Regisseur Joachim A.Lang interpretiert den Welterfolg von Brecht und Weill völlig neu. Er lässt Realität und Fiktion verschmelzen, wechselt fliessend zwischen Brechts Kampf gegen die Filmindustrie und dessen Verfilmung der «Dreigroschenoper», wie es sie niemals gegeben hat und wie sie hier vor den Augen des Publikums dennoch entsteht. Dabei lässt Lang den Dichter in seinen Worten sprechen: Alles, was Brecht im Film sagt, beruht auf Zitaten aus seinem Werk und Leben. Ein fulminanter Film mit herausragend spielenden Darstellern wie Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung und Joachim Król.

Details zum Film

Regie

Joachim Lang

Mit

Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung

Genre

Musical, Drama

Land, Jahr, Dauer

DE 2018, 130'

Jugendfreigabe

6 (14), ZH: J/14

Format

Medienstimmen

«Grossartig!» Hamburger Abendblatt  

«Dieser Film holt Brechts Kapitalismuskritik in die Gegenwart» ZDF heute journal

«Ein kleines Gesamtkunstwerk.»NDR

«‹Die Dreigroschenoper› hat nichts von ihrer Brisanz verloren, sie hat dazugewonnen.» Berliner Zeitung

«Diesen Film muss man sehen!» Welt

«Toll besetzt und hochaktuell» MDR Kultur

«Brecht hätte das bestimmt gefallen.» TAZ - Die Tageszeitung

«Elegant, geistreich, gut gespielt.» Abendzeitung