La Gomera

Ein Film von Corneliu Porumboiu
13. Februar 2020

Worte können ganz schön gefährlich sein. Vor allem, wenn man auf Schritt und Tritt überwacht wird wie der korrupte Cop Cristi. Die geheimnisvolle Gilda hat ihn angeheuert und überredet, nach La Gomera zu reisen. Hier lernt er die geheime Pfeifsprache der Inselbewohner. Denn beim geplanten Coup, den Cristi mit einer Gangster-Gruppe durchziehen will, ist eines entscheidend: Alle müssen sich verständigen können, ohne dass die Polizei etwas davon merkt. Ihr Ziel: Den Matratzen-Fabrikanten Zsolt, der Geld für die Mafia gewaschen hat, aus dem Gefängnis in Bukarest zu befreien – weil angeblich nur er weiss, wo 30 Millionen Euro Schwarzgeld versteckt sind…

Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Corneliu Porumboiu erzählt eine temporeiche Story voller Verstrickungen, in der jeder ein doppeltes Spiel spielt. Dabei versteht er es, das Publikum immer wieder durch unerwartete Wendungen zu überraschen. Sein am Festival von Cannes gefeierter «La Gomera» ruft Erinnerungen an französische Film-Noir-Klassiker wach und wartet mit hinreissenden Zitaten aus der Filmgeschichte auf. Ein fesselnder Neo-Noir-Thriller voller Esprit und Witz.  

Festival de Cannes 2019
Wettbewerb

Details zum Film

Regie

Corneliu Porumboiu

Mit

Vlad Ivanov, Catrinel Marlon, Rodica Lazar, Antonio Buil

Genre

Komödie

Land, Jahr, Dauer

RO/FR/DE 2019, 97’

Jugendfreigabe

16

Format

DCP, Farbe, Scope, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Eine Geschichte mit gleich mehreren doppelten Böden, ein stylisches Gaunerstück mit viel trockenem Humor.» Filmstarts.de

«Spannend und sehr unterhaltend!» Spielfilm.de

«Corneliu Porumboiu, der Meister des grotesken rumänischen Kammerspiels, hat einen cool verzwickten Reigen von Doppelspielen inszeniert.» Süddeutsche Zeitung

«Ein formidabler Film.» Libération

«Ein herrlich vertracktes, ständig überraschendes Spiel mit dem Absurden.» Frankfurter Rundschau

«Am liebsten würde man den Regisseur umarmen für diesen intelligenten Film voller Überraschungen.» RFI – Radio France Internationale