It Must Be Heaven

Ein Film von Elia Suleiman
Demnächst

Elia Suleiman lebt in Nazareth allein in einem grossen Haus. Sein Nachbar kümmert sich rührend um Suleimans Zitronenbaum, allerdings tut er das unaufgefordert und heimst darüber hinaus auch die Zitronen ein. Aber der Regisseur will ohnehin verreisen, um sein neues Filmprojekt anzupreisen… übrigens jenen Film, den sich der Zuschauer gerade ansieht. Er bereist Paris und New York, durchstreift die fremden Metropolen und beobachtet das dortige Treiben aufmerksam, und dennoch: Seine Herkunft folgt ihm wie ein Schatten, wohin er auch geht.

Zehn Jahre sind seit seinem letzten Film vergangen, doch mit seinem neusten Werk ist der palästinensische Regisseur Elia Suleiman bereits wieder im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes angetreten. Diesmal richtet er seinen politischen Blick über die Grenzen seiner Heimat hinaus – und erkennt, wie er in Interviews sagt, dass die Welt im Grunde ein «Mikrokosmos Palästinas» ist. Überall ist der Überwachungsstaat im Vormarsch und allerorts gewinnt das Absurde die Oberhand. So wird Suleiman zum stummen, staunenden Beobachter. Aber gerade daher rührt auch die Komik des Films. Nicht umsonst wurde der Filmemacher oft mit Buster Keaton und Jacques Tati verglichen. Eine politische Komödie über Identität, Nationalität und Heimat, die ebenso unterhaltsam und scharfsinnig wie poetisch ist.

Festival de Cannes 2019
Besondere Erwähnung der Jury
Fipresci-Preis

Details zum Film

Regie

Elia Suleiman

Mit

Elia Suleiman, Gael Garcia Bernal

Genre

Komödie

Land, Jahr, Dauer

FR/QAT/DE/CAN/TUR/PSE 2019, 102‘

Jugendfreigabe

8 (16)

Format

DCP, Farbe, Scope, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Ein Film von beeindruckender Anmut, der Leichtigkeit und Tiefe, Humor und Melancholie verbindet.» Le Journal du Dimanche

«Eine zutiefst burleske Komödie.» Vanity Fair

«Elia Suleiman setzt sein Gesicht und seinen Körper ein, um die Seele Palästinas auf die Leinwand zu bannen.» The Hollywood Reporter

«Mit feinem Humor und nüchternem Blick erforscht Suleiman eine Welt, in welcher der Überwachungsstaat zum Alltag zu werden droht.» Filmstarts.de

«Suleiman zeigt den Surrealismus des alltäglichen Lebens mit schräger Poesie.» Premiere