Foxtrot

Ein Film von Samuel Maoz
5. April 2018

Eine erschütternde Nachricht erreicht das wohlhabende Ehepaar Michael und Dafna Feldmann in Tel Aviv: Ihr Sohn Jonathan ist als Soldat «im Dienst des Landes gefallen». Dafna bricht zusammen und erhält ungefragt ein starkes Sedativum vom Militärsanitäter. Während sie bewusstlos ist, überfordern Verwandte und Armeeangehörige Michael mit gut gemeinten Ratschlägen. Zunehmend gerät der verzweifelte Vater in einen Sog von Wut und Schmerz. Da tritt plötzlich eine dieser unergründlichen Wendungen ein, die das Leben manchmal für uns bereithält…

Regisseur Samuel Maoz («Lebanon», Gewinner des Goldenen Löwen 2009) war selbst Soldat der israelischen Armee und blickt mit seinem zweiten Spielfilm auch auf eigene Erfahrungen zurück. «Foxtrot» wurde bei den israelischen Filmpreisen dreizehn Mal nominiert und acht Mal ausgezeichnet, gewann im Wettbewerb der 74. Filmfestspiele von Venedig den Silbernen Löwen und wurde von Israel ins Rennen um den Oscar geschickt. «Foxtrot» ist ein philosophisches Puzzle in drei Teilen – aufrüttelndes, einnehmendes und bewegendes Kino.

La Biennale di Venezia 2017
Silberner Löwe
Grosser Preis der Jury

Details zum Film

Regie

Samuel Maoz

Mit

Lior Ashkenazi, Sarah Adler

Genre

Drama

Land, Jahr, Dauer

IL/DE/FR 2017, 114'

Jugendfreigaben

16, ZH: E/16

Medienstimmen

«Was immer Sie erwarten, ‹Foxtrot› ist nicht der Film, der diese Erwartungen erfüllt. Er ist besser.» The Los Angeles Times

«Samuel Maoz schildert Trauer und Soldatentum als einen surrealen, unausweichlichen Tanz mit dem Schicksal.» The Hollywood Reporter

«‹Foxtrot› ist eine wunderschöne, trockene Satire, die mit vielen Überraschungen aufwartet.» IndieWire

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