Die Känguru-Chroniken

Ein Film von Dani Levy
6. Juni 2020

Marc-Uwe, ein unterambitionierter Kleinkünstler mit Migräne-Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopulistischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut, es ist nämlich Kommunist. Es entwickelt einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Schließlich gipfelt das Ganze in einem großen Anti-Terror-Anschlag…

Angefangen hat alles vor über zehn Jahren mit wöchentlichen Podcasts für das Berliner Radio Fritz. Inzwischen haben Marc-Uwe Klings Geschichten über sein literarisches Alter-Ego und das vorlaute anarcho-kommunistische Beuteltier Kultstatus. Zur Freude aller Radio- und Hörbuchfans spricht der Autor und Liedermacher auch im Film die Stimme des Kängurus selbst. Der Schweizer Regisseur Dani Levy verfilmt den Bestseller «Die Känguru-Chroniken» mit viel Witz und Biss – ein höllisches Vergnügen.

Details zum Film

Regie

Dani Levy

Mit

Das Känguru, Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Adnan Maral, Henry Hübchen

Genre

Komödie

Land, Jahr, Dauer

DE 2020, 93'

Jugendfreigabe

6

Format

DCP, Farbe, Cinemascope, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Für Kinder ist es eine comicartige Kampf-gegen-Bösewicht-Geschichte geworden, für Erwachsene eine Kapitalismus-Dystopie und ein Film gegen rechte Politik und Gentrifizierung. Süffiges Unterhaltungskino, von dem alle was haben.» Züritipp

 «Die Figuren sind flink eingeführt, die Pointen stechen, von vordergründig albern bis hintersinnig bissig, und eingestreute Hommagen an Kultklassiker wie ‹Pulp Fiction› und ‹The Big Lebowski› runden das Ganze ab. Für einige wenige mag das links-versiffte Multikulti-Propaganda sein, für die meisten aber ist es die griffigste deutsche Komödie seit langem.» Tele

«In ihrem unermüdlichen Kampf gegen Rechtsruck und Gentrifizierung unterhält die ungewöhnliche WG jedenfalls auch im Kino mit scharfzüngigen Wortgefechten (…) witzig!» WoZ

«Unbedingt sehenswert! (…) Lassen sich aktuelle politische Probleme wie Gentrifizierung, Rechtspopulismus und Ausländerfeindlichkeit in einem Film mit einem Känguru darstellen? Der Beweis ist erbracht. Lustig ist das! (…) Ein temporeiches und witziges Stück Wohlfühlkino, das ohne Zögern mit dem Prädikat «pädagogisch und politisch wertvoll» ausgezeichnet werden kann.» Gewerkschaftszeitung VPod

 «‹Die Känguru-Chroniken› haben Millionen Leser und Hörer begeistert. Die Verfilmung des Schweizer Filmemachers Dani Levy ist gespickt mit vielen Anspielungen auf Filmklassiker wie Pulp Fiction oder The Big Lebowski. Das macht den Film sehr vielschichtig.» Blick TV

«Dani Levy gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Regisseuren. Sein neuster Wurf: Die Verfilmung der beliebten ‹Die Känguru-Chroniken›. Levy hat eine offenkundige Vorliebe für Satire, politisch brisante Themen und linke Politik. So zieht im nicht ganz bierernst gemeinten Film denn auch ein linksradikales Känguru in eine Berliner WG ein.» SRF Tagesschau, Hauptausgabe

 «Mit dem Bösewicht Jörg Dwigs kritisiert der Schweizer Regisseur Dani Levy in erster Linie zwei Dinge: Die kapitalistische Machtgeilheit und den Rechtsrutsch in Europa.» SRF Keine-3-Minuten

«Auch wenn der Film nicht über einen gemässigt sozialdemokratischen Koalabär ist, Kling hat die Aufgabe (das Drehbuch zu schreiben) gut gemeistert.» nau.ch

«Dieses Känguru muss man sehen!» Sonntagsblick Magazin

Kinos

Arbon, Coop Open Air Cinema
Basel, kult.kino camera
Burgdorf, 21. Cinété
Klosters, Kino im Kulturschuppen
Kreuzlingen, Coop Open Air Cinema
Lyss, 22. cine happening
Solothurn, 24. Solothurner Sommerfilme