Aisheen - Still Alive In Gaza

Ein Film von Nicolas Wadimoff
9. Dezember 2010

«Wo ist die Geisterbahn?», fragt ein Junge am Anfang von «Aisheen (Still Alive in Gaza)». «Hier ist sie, genau hier! Doch sie wurde bombardiert… Willst Du es dir ansehen?», antwortet der Platzwart eines Vergnügungsparks. Eine Geisterbahn in einer Geisterstadt…

Die Geisterstadt, das ist Gaza

Hier begegnet man beherzten Clowns, die – mit bunten Luftballons – versuchen, Kinder die Erinnerungen an die Luftangriffe vergessen zu lassen; jugendlichen Fischern, die dort, wo das Meer jetzt eine verbotene Zone ist, hinauspaddeln und sich diebisch freuen über ihren Fang; einer jungen Frau, die vom Tod ihrer Mutter erzählt; einem ausgestopften Löwen, der wie eine Trophäe wirkt; oder den Rappern der Gruppe Darg Team, die sich von Stromausfällen nicht entmutigen lassen.

Poetisch, surreal, manchmal absurd: «Aisheen» zeichnet ein facettenreiches Bild vom Gaza-Streifen – fern demjenigen, das man aus den Medien kennt. Der mehrfach prämierte, eindringliche Film erzählt von Hoffnung und vom Warten auf eine bessere Zukunft.

«Aisheen» ist eine Hymne an das Leben.  
Trotz allem.

Details zum Film

Regie

Nicolas Wadimoff

Genre

Dokumentarfilm

Land, Jahr, Dauer

CH 2010, 87'

Jugendfreigabe

12 (14)

Medienstimmen

« Ein aussergewöhnlicher Blick ins Herz des Gaza-Streifens.» Le Matin

«Weder Betroffenheitsbezeugung noch politische Analyse und auch kein humanitärer Diskurs. Aber ein starker Blick auf Menschen, deren Wille es ist, sich aufzurichten, vorwärtszugehen, die Trümmerhaufen der Vergangenheit zu überwinden.» Tribune de Genève

«Ein Film, der unseren Blick auf die Welt verändert.» Der Tagesspiegel

«Ein starker Film, der die Wirklichkeit hinter gängigen Bildern und Schlagzeilen beleuchtet.» Hollywood Reporter

«Intensiv und couragiert.» Le Temps

«Die Bilder in ‚Aisheen‘ stärken das Gefühl einer universalen Brüderlichkeit.» L’Hebdo

«Ein Meisterwerk!» Le Courrier