Aimer, boire et chanter

Ein Film von Alain Resnais
7. August 2014

Mitten in den Proben der Theatergruppe von Colin und Kathryn trifft eine schreckliche Nachricht ein: Ihr Freund George, den sie ewig kennen, hat nur noch wenige Monate zu leben. Alle sind betroffen, Gefühlsverwirrungen früherer Tage und längst begrabene Lebensträume werden wieder wach. Doch überraschenderweise hat die traurige Neuigkeit bald höchst amüsante Auswirkungen: Kathryn und ihre Freundinnen Tamara und Monica beginnen, sich so heimlich wie heftig um die Gunst von George zu bemühen, jede will mit ihm verreisen – sehr zum Leidwesen ihrer Ehemänner…

Wie schon frühere Filme des kürzlich verstorbenen grossen französischen Autorenfilmers Alain Resnais – etwa «Smoking/No Smoking» – basiert auch «Aimer, boire et chanter» auf einem Stück des bekannten britischen Autors Alan Ayckbourn.  Mit der ironischen Distanz des weisen Menschenkenners reflektiert Resnais in seinem letzten Meisterstück über die Macht von Liebe und Begehren und lässt die von ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Obsessionen getriebenen Figuren eingefahrene Gleise verlassen. Ein erfrischender, grossartig gespielter Film voller Charme und Witz.

Details zum Film

Regie

Alain Resnais

Mit

Sabine Azéma, André Dussollier, Sandrine Kiberlain, Hippolyte Girardot

Genre

Komödie

Land, Jahr, Dauer

FR 2014, 108'

Jugendfreigabe

8 (14)

Format

DCP, Farbe, Scope, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Wenn Sie Filme mögen, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, dann dürfen Sie ‚Aimer, boire et chanter‘ nicht verpassen. Alain Resnais fokussierte  immer wieder auf dieselben Themen – und doch hatte der Regisseur die verblüffende Gabe, sich mit  jedem Film neu zu erfinden.» Screen Daily

«Verspielt, höchst lustvoll und überraschend in Szene gesetzt.» Radio SRF 2 Kultur

«‘Aimer, boire et chanter‘ ist überschäumendes, sehr schön gemachtes Kino mit Schauspielern, denen zuzuschauen grosses Vergnügen bereitet.» Variety

«In seiner dritten Ayckbourn-Adaption zeigt Alain Resnais, wie man sich auf leichte Weise mit einem schwierigen Thema auseinander setzen kann.» Critic.de

«Resnais erzählt eine verspielte Geschichte mit einem unglaublichen Reichtum an spritzigen Dialogen.» Cineman.ch