Ramen Shop

Ein Film von Eric Khoo
27. Dezember 2018

Für den jungen Koch Masato ist Ramen mehr als Nudelsuppe: Die Welt der Düfte und Aromen ist seine Leidenschaft und voller Erinnerungen an die jung verstorbene Mutter. Seine Eltern lernten sich in Singapur kennen und eröffneten Jahre später in Japan ihr eigenes Restaurant. Nach dem überraschenden Tod seines Vaters macht sich Masato auf eine kulinarische Reise nach Singapur, um dort die Puzzleteile seiner Familiengeschichte zusammenzusetzen. Begleitet von der Food-Bloggerin Miki entdeckt er nicht nur chinesische Köstlichkeiten, sondern spürt auch seine Verwandten auf. Gemeinsam versuchen Masato und seine Grossmutter, ihre verletzten Seelen zu heilen und finden ihren Frieden beim Kochen – eine liebevoll gekochte Suppe ist mehr als die Summe ihrer Zutaten.

Der singapurische Regisseur Eric Khoo wurde eingeladen, «12 Storeys» als ersten Film aus Singapur am Filmfestival Cannes zu zeigen. Mit «Ramen Shop» bereitet er den Zuschauern ein sinnlich-ästhetisches Vergnügen mit viel Herz und Menschlichkeit. Das Essen, so sagt er, sei nicht nur ein wichtiger Bestandteil kultureller Identität, sondern auch eine verbindende Kraft, die Menschen zusammenbringe. In der Hauptrolle glänzt der bekannte japanische Sänger und Schauspieler Takumi Saito.

Berlinale 2018
 Kulinarisches Kino

 

Details zum Film

Regie

Eric Khoo

Mit

Takumi Saitoh, Seiko Matsuda, Tsuyoshi Ihara

Genre

Drama, Komödie

Land, Jahr, Dauer

SG, JP, FR 2018, 90'

Jugendfreigabe

6(12); ZH:J/12

Format

DCP, Farbe, Flat, Dolby Digital 5.1

Medienstimmen

«Erneut widmet sich Regisseur Eric Khoo dem Thema Essen und zeigt dabei eine berührende Familiengeschichte rund um die verbindende Kraft des Kochens.» OutNow.ch

«Ein grandioser Film über die Liebe zum Essen und die Liebe zur Familie.» Cinéphile

«Es fühlt sich an, als hätte man am Ende eines harten Arbeitstages eine heisse, perfekte Schüssel Ramen vor sich. Genau das, was Ihr Körper und Ihre Seele brauchen.» E. Nina Rothe

 «Ein köstliches Drama... das nicht auf nüchternen Magen geschaut werden sollte...» ScreenDaily

«Sicherlich einer der bewegendsten Filme dieser Berlinale.» Abus De Ciné

«Eine gute Portion Kore-Eda, eine Prise Naomi Kawase, ein wenig Ang Lee, alles vermischt mit der Poesie des Autors von ‹My Magic›...» Angles de Vue